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Strukturwandel und Regionalentwicklung

WIFO-Publikationen und Projektberichte(1885 Treffer)

Peter Huber, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Begleitende Evaluierung der Umsetzung des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), April 2018
Der Bericht analysiert den Umsetzungskontext des arbeitsmarktpolitischen Förderungsprogrammes des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich. Die befragten Experten und Expertinnen loben vor allem die erhöhte Verbindlichkeit seit der Einführung des Gesetzes. Hinsichtlich der meisten quantitativen Ziele zur Betreuung der Zielgruppe des Integrationsjahrgesetzes wurden ebenfalls Fortschritte erzielt. So konnten die Betreuung der Zielgruppe verbessert, Benachteiligungen bestimmter Zielgruppen (insbesondere von Frauen) abgebaut und regional unterschiedliche Angebote etwas vereinheitlicht werden. Die Erfassung der Zielgruppe in Arbeitstrainings ist aber immer noch sehr gering und wird sich wohl auch nicht deutlich erhöhen. Auch hinsichtlich der im Integrationsjahrgesetz avisierten besseren Koordination zwischen Asylverfahren und Betreuung durch das AMS ist der Fortschritt geringer als erhofft. Die Budgetplanung für dieses Programm sollte berücksichtigen, dass die Bedeutung der Zielgruppe voraussichtlich weiter steigen wird und es zur Umsetzung eines solchen Programms vor allem einer mittelfristig gesicherten Finanzierung bedarf.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Unternehmen bleiben optimistisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2018

WIFO-Konjunkturtest, März 2018, 11 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft liegen trotz des leichten Rückganges im März 2018 weiter im sehr optimistischen Bereich. Die österreichischen Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage sehr gut und sind für die kommenden Monate zuversichtlich.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.03.2018 14:00

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2016

Projektberichte (in Arbeit), März 2018
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Oberösterreich: Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und an Zweitwohnsitzen erreichten 2016 laut dem von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkonto 3,66 Mrd. € (+4,8% gegenüber dem Vorjahr). Davon entfielen 71,9% auf inländische Reisende, 27,7% auf ausländische Reisende und 0,4% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkte Wertschöpfung des Tourismus einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen lag 2016 bei 2,42 Mrd. € (+5,2%; einschließlich Gütersteuern und Gütersubventionen) und erreichte wie im Jahr davor einen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 4,0%. Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 4,4% zur regionalen Gesamtwirtschaft bei (2015: 4,3%).
 
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Florian Huber, Philipp Piribauer, A Multi-country Approach to Analysing the Euro Area Output Gap

WIFO Working Papers, 2018, (560), 30 Seiten
We develop a multivariate dynamic factor model that exploits euro area country-specific information on output and inflation for estimating an area-wide measure of the output gap. In the proposed multi-country framework we moreover allow for flexible stochastic volatility specifications for both the error variances and the innovations to the latent quantities in order to deal with potential changes in the commonalities of business cycle movements. By tracing the relative importance of the common euro area output gap component as a means to explaining movements in both output and inflation over time, the paper provides valuable insights in the evolution of the degree of synchronicity of the country-specific business cycles. In an out-of-sample forecasting exercise, the paper shows that the proposed approach performs well as compared to other well-known benchmark specifications.
 
Online seit: 13.03.2018 0:00

Christine Mayrhuber, Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Monographien, Februar 2018, 88 Seiten
   
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.03.2018 9:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Unternehmen weiter optimistisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2018

WIFO-Konjunkturtest, Februar 2018, 13 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft liegen auch im Februar 2018 im Bereich ihrer Höchstwerte. Die österreichischen Unternehmen bewerten ihre aktuelle Wirtschaftslage sehr gut und blicken zuversichtlich auf die kommenden Monate. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft erreicht (saisonbereinigt) einen neuen Höchstwert von 26,2 Punkten (+2,1 Punkte gegenüber dem Vormonat).
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.02.2018 14:00

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (STAT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Auf Basis des Konzeptes eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2017 41,64 Mrd. € (Schätzung; +3,6% gegenüber 2016). Die sich daraus ergebenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 32,25 Mrd. € (+3,3%) trugen 8,7% zum BIP bei. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der Inländer und Inländerinnen am Wohnort erwirtschaftete die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2017 direkt und indirekt 58,82 Mrd. € (+4,2%), ihr Beitrag zum BIP machte rund 15,9% aus (2016: 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit rund 719.300 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) fast ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchsen 2017 real nur schwach (+0,8%, 2016 +1,1%), der Binnenreiseverkehr stagnierte (real +0,2%), nachdem 2016 eine Steigerung von +1,9% erzielt worden war. Die preisbereinigten Gesamteinnahmen aus dem Tourismus stiegen 2017 um 0,7% (2016 +1,3%). Im internationalen Vergleich (EU 28) lag Österreich gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2017 mit einem Marktanteil von 5,0% (2016: 5,1%) unverändert auf Rang 6. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre blieb das Gewicht annähernd konstant und war deutlich niedriger als 2009 (5,5%, Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien

Michael Klien, Michael Weingärtler, Europas Bauwirtschaft wächst erstmals wieder so stark wie vor der Krise 2008/09

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), S.139-148
   
Das europäische Bauwesen befindet sich seit 2014 im Konjunkturaufschwung. Er dürfte 2017 mit einem Anstieg der Bauleistung von 3,5% einen Höhepunkt erreicht haben. Der Ausblick auf die kommenden Jahre ist für viele Bausektoren weiterhin positiv, allerdings erwartet das Forschungsnetzwerk Euroconstruct eine leichte Abflachung des Wachstums, weil die Investitionstätigkeit im Wohnbau nachlässt. In mehreren europäischen Ländern dürfte sich besonders der Wohnungsneubau künftig verhaltener entwickeln als in den Vorjahren. Hingegen übernimmt der Tiefbau, der seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise von den Austeritätsprogrammen der öffentlichen Haushalte besonders negativ betroffen war, die Rolle als Wachstumsmotor der europäischen Bauwirtschaft.
 
Online seit: 22.02.2018 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 2/2018

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), 72 Seiten
   
Stefan Ederer, Schwungvolle Konjunktur im 1. Halbjahr • Margit Schratzenstaller-Altzinger, Fanny Dellinger, Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems auf das Arbeitsangebot • Margit Schratzenstaller-Altzinger, Fanny Dellinger, Regelungen im österreichischen Abgabensystem mit gleichstellungspolitischer Relevanz • Michael Klien, Michael Weingärtler, Europas Bauwirtschaft wächst erstmals wieder so stark wie vor der Krise 2008/09
 
Online seit: 22.02.2018 0:00

Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Peter Mayerhofer, Michael Weingärtler, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2017

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Wien, Februar 2018, 69 Seiten
   
Das reale Bruttoinlandsprodukt Österreichs wuchs im III. Quartal 2017 so stark wie zuletzt vor sieben Jahren. Der Aufschwung wird von einer hohen Investitionstätigkeit und einer kräftigen Exportnachfrage getragen, doch auch die Konsumausgaben entwickeln sich robust. Sektoral wie regional steht der Aufschwung auf einer breiten Basis. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren kaum noch zu erkennen. Einzig in der Arbeitslosenquote bleibt das West-Ost-Gefälle der Entwicklung der letzten Jahre noch sichtbar.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.02.2018 0:00

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