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Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb

WIFO-Publikationen und Projektberichte(2229 Treffer)

Jürgen Janger, Matthias Firgo, Kathrin Hofmann, Agnes Kügler, Anna Strauss, Gerhard Streicher, Hans Pechar, Wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte von Universitäten

Monographien, Dezember 2017, 180 Seiten
   
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die genaue Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. Viele Studien des ökonomischen Impacts von Universitäten beschränken sich daher auf kurzfristige Hebeleffekte von Universitätsinvestitionen und den Ausgaben des Personals und der Studierenden auf die umliegende Wertschöpfung. Die vorliegende Studie untersucht sowohl kurzfristige Hebeleffekte als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität, um die volkswirtschaftlichen Effekte von Universitäten in Österreich umfassender abzubilden. Zur Analyse der Produktivitätseffekte werden ein erweitertes regionalisiertes Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft und ökonometrische Analysen der Wirkung von universitärer Forschung und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen eingesetzt. Die Studie bietet zusätzlich einen Überblick über nichtmonetäre Effekte der Aktivtäten von Universitäten auf Absolventen und Absolventinnen, Gesellschaft und Kultur.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Österreichische Universitätenkonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.12.2017 12:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Aufschwung bleibt dynamisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2017

WIFO-Konjunkturtest, November 2017, 13 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft lagen auch im November 2017 auf Höchstwerten. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Wirtschaftslage sehr gut und sind für die kommenden Monate weiterhin sehr zuversichtlich. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag (saisonbereinigt) mit 22,0 Punkten um 0,6 Punkte über dem Vormonatsergebnis. In der Bauwirtschaft sank der Index um 1,1 Punkte, signalisierte aber mit 27,0 Punkten wie in den letzten Monaten eine ausgezeichnete Baukonjunktur. In der Sachgütererzeugung stieg der Index um 2,2 Punkte auf den neuen Höchstwert von 22,2 Punkten. In den Dienstleistungsbranchen bleibt der Index unverändert mit 20,7 Punkten auf seinem bisherigen Höchstwert.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.11.2017 14:00

Julia Bock-Schappelwein, Michael Böheim, Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistung auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Mit Beiträgen von Elisabeth Christen, Stefan Ederer, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Mathias Kirchner, Angela Köppl, Agnes Kügler, Christine Mayrhuber, Philipp Piribauer, Margit Schratzenstaller
 
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Peneder, Spyros Arvanitis, Christian Rammer, Tobias Stucki, Martin Wörter, Competitiveness and Ecological Impacts of Green Energy Technologies. Firm-level Evidence for the DACH Region

WIFO Working Papers, 2017, (544), 34 Seiten
For a large sample of enterprises in Germany, Austria and Switzerland (the "DACH" region) we study the impact of policy instruments such as energy-related taxes, subsidies, standards and negotiated agreements, or other regulations on the firm's ecological and economic performance. To identify the causal linkages, we build a system of twelve equations, first tracking the impacts of policy on the adoption of green energy technologies for distinct areas. In a second set of equations, we estimate the perceived impacts of adoption on the firm's energy efficiency, carbon emissions and competitiveness. The results confirm a differentiated pattern of channels through which policy can affect the firm's energy efficiency and carbon emissions, while having a neutral impact on its competitiveness.
 
Online seit: 30.10.2017 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Konjunkturindizes auf Höchstwerten. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2017

WIFO-Konjunkturtest, Oktober 2017, 11 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft stiegen im Oktober 2017 auf neue Höchstwerte. Die österreichischen Unternehmen bewerten die Konjunkturlage ausgezeichnet und sind für die kommenden Monate sehr optimistisch.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.10.2017 14:00

Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder (BOKU), Österreich 2025 – Elemente des landwirtschaftlichen Innovationssystems in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), S.807-814
   
Innovationen sind zentrale Voraussetzungen für Produktivitätsfortschritte. Über Jahrhunderte wurden sie aus der Landwirtschaft selbst erbracht, seit Mitte des 19. Jahrhunderts liegt die Rolle der Landwirtschaft vor allem in der Übernahme von Technologien und ihrer praktischen Umsetzung. Die Einführung leistungsfähigerer Produktionsverfahren bewirkte über Jahrzehnte Einsparungen von Arbeitskräften im Ausmaß von etwa 2% pro Jahr. In den letzten Jahren kommen vermehrt wieder unmittelbar von landwirtschaftlichen Betrieben vorangetriebene Neuerungen zum Einsatz. Veränderte Verbrauchergewohnheiten und eine damit einhergehende hohe Bereitschaft zum Kauf von Premiumprodukten ermöglichen mittlerweile wieder arbeitsintensivere Produktionsverfahren und einen höheren Wertschöpfungsbeitrag dieser Komponente.
 
Online seit: 25.10.2017 0:00

Werner Hölzl, Thomas Leoni, Internationale Lohnstückkostenposition der Warenherstellung verschlechtert sich 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), S.783-795
   
Den jüngsten Daten zufolge verschlechterte sich die internationale Lohnstückkostenposition der österreichischen Volkswirtschaft in der Herstellung von Waren im Jahr 2016 gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner. Diese Entwicklung war vor allem auf den stärkeren Anstieg der Arbeitskosten in Österreich zurückzuführen. Auch im Vergleich mit den EU-Handelspartnern und mit Deutschland erhöhten sich die Lohnstückkosten in Österreich. Längerfristig entwickelten sie sich – abgesehen von den Krisenjahren 2008/09 – relativ stabil, mit einer Verschlechterung der Lohnstückkostenposition seit 2013.
 
Online seit: 25.10.2017 0:00

Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Using PageRank in the Analysis of Technological Progress Through Patents. An Illustration for Biotechnological Inventions

WIFO Working Papers, 2017, (543), 49 Seiten
This paper examines whether PageRank algorithms are a valid instrument for the analysis of technical progress in specific technological fields by means of patent citation data. It provides evidence for patent data in biotechnology. Recent literature has been critical with regard to the use of PageRank for the analysis of scientific citation networks. The results reported in this paper indicate, however, that with some minor adaptations and careful interpretation of the results the algorithm can be used to capture some important stylised facts of technical progress and the importance of single patents relatively well especially if compared to indicators based on direct inward citations only.
 
Online seit: 10.10.2017 0:00

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