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Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb

WIFO-Publikationen und Projektberichte(2252 Treffer)

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Ouput-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Innovationseffizienz. Österreich im internationalen Vergleich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung

M. Mahdi Ghodsi, Determinants of specific trade concerns raised on technical barriers to trade EU versus non-EU

Empirica, 2018, 45(1), S.83-128, http://www.springer.com/10663
This contribution evaluates determining factors of specific trade concerns (STCs) raised on technical barriers to trade (TBT) notifications over the period 1995-2011. While multilateral and international agreements bind countries concerning the imposition of tariffs on imports, TBTs have been used as trade policy instruments, which conceal the true motivations of governments. The main legitimate reasons behind the imposition of TBTs are to increase environmental qualities and human health, or to improve market efficiencies. However, in addition to these reasons, governments are also in pursuit of protecting their domestic industries. In fact, this contribution analyses how trade protectionist motives and legitimate public policy objectives induce these specific trade measures. Various effective factors of TBT STC notifications are considered in the econometric analysis using fixed effect Poisson estimation as the main technique, and Poisson GMM as robustness specification. Separate estimations on the European Union block in this study points at the determining factors of TBTs harmonised by heterogeneous member countries. Results suggest that bilateral trade and tariffs are one of the forces of TBT STC notifications, acknowledging the protectionist behaviour of authorities. Moreover, countries with high quality of humans' health-related environmental issues, and low environmental vitalities, are more likely to impose new TBTs. Overall, this study confirms the complex nature of TBT STCs affected by economic, technological, institutional, and health and environmental issues.
 

Werner Hölzl, Michael Klien, Birgit Agnezy, WIFO-Investitionstest vom Herbst 2017. Industrie

Laufende Publikationen, Jänner 2018, 21 Seiten
Mit der geplanten Ausweitung um 5% werden die Investitionen 2018 das dritte Jahr in Folge steigen. Zuletzt erhöhte die Sachgütererzeugung ihre Investitionen in den Jahren 2005 bis 2007 kräftig (nominell +15% pro Jah). Insgesamt wuchsen die Investitionen in der Sachgütererzeugung laut LSE zwischen 2010 und 2016 um durchschnittlich 5% pro Jahr (real +3% p. a.). 2018 planen sowohl die Großunternehmen als auch kleine und mittlere Unternehmen eine Ausweitung. Letzteres ist bemerkenswert, da diese  u. a. begünstigt durch die Investitionszuwachsprämie  ihre Investitionen bereits 2017 außerordentlich steigerten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Aufschwung bleibt robust. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2018

WIFO-Konjunkturtest, Jänner 2018, 11 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft liegen auch im Jänner 2018 im Bereich ihrer Höchstwerte. Die österreichischen Unternehmen bewerten die aktuelle Wirtschaftslage sehr gut und blicken weiter zuversichtlich auf die kommenden Monate. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag (saisonbereinigt) mit 24,2 Punkten um 0,5 Punkte über dem Vormonatsergebnis.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.01.2018 14:00

Anna Strauss, Jürgen Janger, Forschungsquotenziele 2020. Aktualisierung 2018

Monographien, Jänner 2018, 55 Seiten
   
Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie "Europa 2020" Forschungsquotenziele gesetzt: Die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden. Diese Studie berechnet einen idealtypischen Finanzierungs- und Ausgabenpfad, der die Erreichung dieser Ziele bis 2020 ermöglichen würde. Die für die Zielerreichung notwendige Finanzierung wird der vergangenen und vom Bundeshaushalt vorgegebenen künftigen Entwicklung der tatsächlichen F&E-Finanzierung gegenübergestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich eine Finanzierungslücke zur Erreichung der Forschungsquotenziele.
 
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.01.2018 0:00

Martin Falk, Michael Klien, Sachgütererzeuger und Hochbauunternehmen planen 2018 weitere Steigerung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2017

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(1), S.63-76
   
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2018 mit einer leichten Steigerung ihrer Investitionen (nominell +4,7%, real +3,5%). Dabei erwarten sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen Zuwächse. Überdurchschnittlich sollen die Investitionen der Hersteller von Investitionsgütern und Konsumgüter steigen. Hersteller von Vorprodukten rechnen dagegen mit einer Kürzung ihrer Investitionen. Die Unternehmen der Bauwirtschaft planen einen Anstieg der Investitionen um nominell 6,7% (real +5,5%).
 
Online seit: 30.01.2018 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2018

WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(1), 80 Seiten
   
Stefan Ederer, Österreichische Wirtschaft wächst kräftig. Prognose für 2017 bis 2019 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2017 • Marcus Scheiblecker, Felix Butschek, 100 Jahre Republik Österreich. Nach bitteren Jahren Aufholprozess zu höchstem Wohlstand • Stefan Ederer, Stefan Schiman, Produktion und Produktivität. Kaldor-Verdoorn-Effekte in der Sachgütererzeugung in Österreich und der EU • Martin Falk, Michael Klien, Sachgütererzeuger und Hochbauunternehmen planen 2018 weitere Steigerung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2017
 
Online seit: 30.01.2018 0:00

Anja Kukuvec, Harald Oberhofer, The Propagation of Business Sentiment within the European Union?

WIFO Working Papers, 2018, (549), 30 Seiten
This paper empirically investigates the propagation of business sentiment within the EU and adds to the literature on shock absorption via a common market's real economy. To this end, we combine EU-wide official business sentiment indicators with world input-output data and information on indirect wage costs. Econometrically, we model interdependencies in economic activities via input-output linkages and apply space-time models. The resulting evidence provides indication for the existence of substantial spillovers in business sentiment formation. Accordingly, and highlighted by the estimated impacts of changes in indirect labour costs, policy reforms aiming at increasing the resilience of the European single market need to take these spillovers into account in order to increase its effectiveness.
 
Online seit: 19.01.2018 0:00

Michael Peneder (WIFO), Christian Rammer (ZEW), Measuring Competitiveness

Monographien, Jänner 2018, 242 Seiten
   
The study serves as a background document for the European Commission and is conducted in close cooperation with the ZEW Mannheim. The main tasks are to define the concept of competitiveness at the micro, meso, and macro levels of economic activity, to establish a set of indicators that is suitable for comparing the competitive performance of EU countries, to develop a systematic grid of indicators and policy objectives, and to determine the strengths and weaknesses of commonly used indicators, including their associated measurement problems or biases.
Authors: Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Stefan Weingärtner (WIFO), Florence Blandinières, Niklas Dürr, Stefan Frübing, Sven Heim, Bettina Peters, Christian Rammer (ZEW) – Disclaimer: This report has been prepared for the European Commission, DG GROW, under Specific Contract No SI2-750358 implementing the Framework Service Contract ENTR/300/PP/2013/FC-WIFO coordinated by the Austrian Institute of Economic Research (WIFO, coordinator: Andreas Reinstaller). The information and views set out in this study are those of the author(s) and do not necessarily reflect the official opinion of the Commission. The Commission does not guarantee the accuracy of the data included in this study. Neither the Commission nor any person acting on the Commission's behalf may be held responsible for the use which may be made of the information contained therein.
 
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.12.2017 13:34

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