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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

WIFO-Publikationen und Projektberichte(1077 Treffer)

René Böheim, Marian Fink, Silvia Rocha-Akis, Christine Zulehner, Die Entwicklung geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(9), S.713-725
   
Daten der EU-SILC von 2005 bis 2015 zeigen einen insgesamt sinkenden Unterschied zwischen den mittleren Verdiensten von Frauen und Männern in Österreich. Der Teil des Unterschiedes, der nicht durch beobachtete Merkmale erklärt wird, stieg vor Ausbruch der Finanzmarktkrise bis 2008 noch, ist aber seit 2008 rückläufig und verringerte sich seit 2005 um 3,0 Prozentpunkte. Im selben Zeitraum stieg der durch beobachtbare Merkmale erklärte Teil um 0,7 Prozentpunkte. Die beobachteten, aber auch die nicht anhand von Beobachtungen erklärbaren Unterschiede zwischen Männern und Frauen wurden geringer, sodass sich auch der Lohnunterschied verringerte.
 
Online seit: 22.09.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(9), 76 Seiten
   
Stefan Schiman, Höchster Beschäftigungszuwachs in Österreich seit 2008 • Kennzahlen zur Wirtschaftslage • Gunther Tichy, Mangelnde Effizienz als Erfolgsbremse • Thomas Url, Schwache Einmalerläge dämpfen 2016 Prämien-einnahmen der Privatversicherungswirtschaft • René Böheim, Marian Fink, Silvia Rocha-Akis, Christine Zulehner, Die Entwicklung geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede in Österreich
 
Online seit: 22.09.2017 0:00

Christine Mayrhuber, Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit und ihre Bedeutung für das Frauen-Lebenseinkommen

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
Das Lebenseinkommen von Frauen wird von der Einkommenshöhe und der Zahl der Erwerbsjahre bestimmt. Erwerbsunterbrechungen haben so wie eine Verringerung der Arbeitszeit (Teilzeiterwerbstätigkeit) langfristige Einkommensfolgen, die in der vorliegenden Arbeit quantifiziert werden. Eine Erwerbslücke von einem Jahr senkt die Monatspension um rund 2,8%. Ist die Erwerbslücke durch die Kindererziehungszeit gedeckt, dann wird die Monatspension halb so stark verringert. Eine Teilzeiterwerbstätigkeit im Ausmaß von 30 Wochenstunden für die Dauer von 15 Jahren führt zu einer Monatspension, die um 10% höher ist als bei einer Teilzeiterwerbstätigkeit von 20 Wochenstunden.
 
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Leoni, Entwicklung und Struktur der Arbeitskosten und der Lohnstückkosten 2000 bis 2015. Ein kommentierter Datenüberblick

Monographien, August 2017, 66 Seiten
   
Aufbauend auf Daten aus der europäischen Arbeitskostenerhebung analysiert dieser Bericht die Entwicklung und Zusammensetzung der Arbeitskosten im internationalen Vergleich. Besonderes Augenmerk gilt länderspezifischen Unterschieden in der Höhe und Struktur der Lohnnebenkosten, die auch im Lichte eines detaillierten Vergleichs zwischen Österreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden untersucht werden. Abschließend wird das Verhältnis zwischen Arbeitskosten und Produktivität anhand der Entwicklung der Lohnstückkosten und der österreichischen Lohnstückkostenposition dargestellt.
 
Auftraggeber: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.09.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Klaus Nowotny, Gerhard Streicher, Alexander Braun, Österreich 2025 – Herausforderungen und volkswirtschaftliche Effekte der Pflegevorsorge

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(8), S.639-648
   
Die erste österreichweite mikroökonometrische Analyse der häuslichen Pflege zeigt den Gesundheitszustand als primären Faktor für die Wahl der Pflegeform sowie eine komplementäre Beziehung zwischen informeller und formeller Pflege. Projektionen der öffentlichen Ausgaben für Langzeitpflege unterstreichen die Bedeutung der demographischen Entwicklung für die zu erwartenden Kostensteigerungen. Die öffentlichen Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste werden bereits 2025 real um etwa 50% höher sein als 2015, jene für das Pflegegeld um rund 12%. Der markante Kostenanstieg setzt jedoch erst nach 2025 mit zunehmender Alterung der Babyboom-Generationen ein. Zwischen 2025 und 2050 verdreifachen sich dadurch die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste. Über direkte und indirekte wirtschaftliche Verflechtungen generieren die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste ein Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen von etwa 70% der Ausgaben und lasteten 2015 etwa 115.000 Beschäftigte aus, wie die erstmalige Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte des österreichischen Pflegesektors belegt.
 
Online seit: 24.08.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(8), 60 Seiten
   
Marcus Scheiblecker, Wirtschaft wächst in Österreich deutlich stärker als im Durchschnitt des Euro-Raumes • Kennzahlen zur Wirtschaftslage • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl (WIFO), Kerstin Hölzl (KMFA), Cash-Flow-Quote 2016 stabil auf hohem Niveau. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung • Werner Hölzl, Michael Böheim, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Thomas Jud (convelop), Börsen als Instrument der kapitalmarktbasierten Finanzierung von Klein- und Mittelbetrieben in Österreich • Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Klaus Nowotny, Gerhard Streicher, Alexander Braun, Österreich 2025 – Herausforderungen und volkswirtschaftliche Effekte der Pflegevorsorge
 
Online seit: 24.08.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Effekte der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich

Monographien, August 2017, 37 Seiten
   
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.09.2017 9:00

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in Österreich – Aktualisierung 2017

Projektberichte (in Arbeit), August 2017
Die Stellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt wird von einer Vielzahl an Indikatoren beeinflusst. Vor diesem Hintergrund hat das WIFO in Abstimmung mit dem AMS einen "Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt" konzipiert, der 30 Indikatoren aus vier Themenfeldern – Arbeit, Einkommen, Bildung und Familie – zu einem Index bündelt, um in aggregierter Form die Arbeitsmarktlage von Frauen und Männern zu skizzieren. Die für die vier Themenfelder berechneten Indikatoren erfassen die Rolle von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt quantitativ, spiegeln ihre Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven wider, zeigen die Aus- und Weiterbildungsstruktur für beide Geschlechter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2017 erarbeitete das WIFO eine Aktualisierung der 2015 publizierten Ergebnisse.
 
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich 2025 – Österreich als Zuwanderungsland

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), S.581-588
   
Wie in fast allen Ländern weisen auch in Österreich Migranten und Migrantinnen gegenüber den im Inland Geborenen in unterschiedlichsten Bereichen Nachteile auf: Sie sind häufiger arbeitslos und seltener in den Erwerbsprozess integriert, arbeiten öfter überqualifiziert, beziehen niedrigere Einkommen und haben schlechtere Bildungschancen. Die Unterschiede hinsichtlich des Integrationserfolges hängen, wie die Analyse anhand von Mikrozensus-Daten zeigt, vom Herkunftsland, der Aufenthaltsdauer und dem Aufenthaltsgrund im Gastland, dem Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau ab und lassen sich zum Teil durch die unterschiedliche soziodemographische Zusammensetzung (Alter, Geschlecht und Ausbildung) der jeweiligen Zuwanderungsgruppen und der im Inland Geborenen erklären.
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), 84 Seiten
   
Stefan Schiman, Starke Welthandelsimpulse beflügeln die Konjunktur in Österreich. Prognose für 2017 und 2018 • Kennzahlen zur Wirtschaftslage • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2017 • Julia Grübler (wiiw), MOSOEL: Wirtschaftliche Konvergenz getrübt durch politische Divergenz • Martin Falk, Michael Klien, Sachgütererzeugung weitet Investitionen neuerlich deutlich aus. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2017 • Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2017. Sonderthema: Konsumbasierte Treibhausgasemissionen • Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich 2025 – Österreich als Zuwanderungsland
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

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