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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

WIFO-Publikationen und Projektberichte(1096 Treffer)

Christine Mayrhuber (Projektleitung), Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Joanna Wolszczak-Derlacz, Aleksandra Parteka, The effects of offshoring to low-wage countries on domestic wages: a worldwide industrial analysis

Empirica, 2018, 45(1), S.129-163, http://www.springer.com/10663
This paper extends the literature on the implications of offshoring for labour markets by investigating its effect on the wages of different skill groups in a broad global context. The analysis draws on input-output data from the WIOD project, and in the panel analysed (13 manufacturing industries, 40 countries, 1995-2009) we account for up to 96 percent of the international trade in manufacturing inputs. Being particularly interested in the wage effects of offshoring to low-wage countries (LWC), we use precise LWC classifications (varying across industries and time) to decompose overall offshoring by source country. We use a decomposition of the conventional offshoring measure in order to capture its pure international component, which is further instrumented using a gravity-based strategy. According to the estimation results, the negative impact of offshoring on wages mainly concerns low and medium skilled workers. However, in terms of magnitude, the downward pressure on domestic wages exhibited by offshoring to LWC is relatively small.
 

Luca Zanin, The pyramid of Okun's coefficient for Italy

Empirica, 2018, 45(1), S.17-28, http://www.springer.com/10663
Our aim is to propose a pyramid of Okun's coefficient by age and gender in the Italian labour force using a varying-coefficient model. The unemployment rate by age and gender – useful information for estimating Okun's relationship – is not available for Italy from official statistics. Therefore, we provide an estimation of the indicator using microdata for the 2005-2014 period from ISTAT, the Italian labour force survey. Okun's law is investigated using two measures of the unemployment rate: a traditional measure based on a labour force with and without work experience, and a new measure restricted to the labour force with experience. When Okun's relationship is estimated using the unemployment rate restricted to the labour force with experience, the young population is less sensitive to business cycles. As the workforce ages, this gap in sensitivity tends to shrink. We also found that there are no significant differences by gender in the magnitude of Okun's coefficient among the youngest population when considering the unemployment rate restricted to the labour force with experience.
 

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Leoni, Arbeitsmarktchancen durch Digitalisierung

Monographien, Dezember 2017, 66 Seiten
   
Die Detailanalyse der Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten wird ergänzt um Expertenbefragungen, um das Phänomen der Digitalisierung aus detaillierten Informationen zur aktuellen Situation und zur Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit zu ermitteln. Auf dieser Basis werden Handlungsempfehlungen formuliert, um die Arbeitsmarktchancen aus der Digitalisierung in Österreich verstärkt zu nutzen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.01.2018 0:00

Werner Hölzl, Thomas Leoni, International Unit Labour Cost Position in Manufacturing Deteriorated in 2016

WIFO Bulletin, 2017, 22(15), S.143-154
   
According to recent data, the Austrian economy experienced a deterioration in its international unit labour cost position for goods manufacturing in 2016, compared to the weighted average of its global trading partners, as well as in comparison to the EU trading partners and to Germany. This was mostly due to a higher rise in labour costs in Austria. In the long term, the Austrian unit labour cost position was comparatively stable, with a negative trend since 2013.
 
Online seit: 18.12.2017 0:00

Peter Huber, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Begleitende Evaluierung zur Umsetzung des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Dieser Zwischenbericht fasst die Ergebnisse einer ersten Auswertung der Teilnehmerdaten zum verpflichtenden Integrationsjahr sowie einer Serie von Experteninterviews zu diesem Thema zusammen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Julia Bock-Schappelwein, Michael Böheim, Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Mit Beiträgen von Elisabeth Christen, Stefan Ederer, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Mathias Kirchner, Angela Köppl, Agnes Kügler, Christine Mayrhuber, Philipp Piribauer, Margit Schratzenstaller
 
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Christl, Monika Köppl-Turyna, Dénes Kucsera, Effects of collective minimum wages on youth employment in Austria

Empirica, 2017, 44(4), S.781-805, http://www.springer.com/10663
This paper analyses the impact of collective minimum wages on youth employment for 14 sectors of the Austrian economy, taking into account the possibility of non-linearity. We find that when the real index of minimum wage rises above a certain point, negative employment effects for young individuals (aged between 19 and 25 years) can be expected in Austria. In five of seven market sectors the minimum wage lies above the optimal level that maximises the employment of young workers.
 

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), S.865-876
   
Die Analyse der Arbeitszeitlandschaft der unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt einen hohen Gender Time Gap: Männer arbeiten durchschnittlich 39,8 Stunden pro Woche, Frauen mit 31,6 Stunden um ein Fünftel weniger. Eine Annäherung der Arbeitszeit entspricht sowohl individuellen Wünschen als auch gesellschaftspolitischen Zielen. Dabei würden Frauen laut Befragung durchschnittlich gern mehr Stunden pro Woche berufstätig sein, Männer hingegen weniger. Die Ansatzpunkte zu einer Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen den Arbeitszeitprofilen im Laufe des Erwerbslebens sind vielschichtig und reichen von der Änderung der Rahmenbedingungen bis hin zur Einführung neuer Arbeitszeitoptionen.
 
Online seit: 24.11.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), 64 Seiten
   
Marcus Scheiblecker, Weltwirtschaft in bester Verfassung • Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wachstumsbremse Tertiärisierung? Evidenz für die europäischen Regionen • Philipp Piribauer, Peter Huber, Langfristige Beschäftigungseffekte des hochrangigen Straßennetzes in Österreich. Eine kontrafaktische Analyse • Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer
 

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