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WIFO-Monatsberichte

Schuldenkrise im Euro-Raum belastet vermehrt die heimische Konjunktur. Prognose für 2012 und 2013

[WIFO-Monatsberichte 7/2012, von Marcus Scheiblecker, 7/2012, S.523-536]
Die österreichische Wirtschaft wird nach der günstigen Entwicklung zu Jahresbeginn zunehmend durch die Schwäche im Euro-Raum beeinträchtigt. Die anhaltenden Diskussionen über die gemeinsame wirtschaftspolitische Ausrichtung zur Lösung der akuten Staatsschuldenproblematik machen eine Prognose besonders unsicher. Die vorlaufenden Indikatoren für die heimische Wirtschaft deuten auf eine gedämpfte Entwicklung in naher Zukunft hin. Vor diesem Hintergrund wird heuer ein Wirtschaftswachstum von nur 0,6% möglich sein. 2013 sollte sich die Dynamik leicht verstärken (BIP real +1,3%). Die Arbeitslosigkeit wird trotz gleichzeitig steigender Beschäftigung zunehmen.

Euro Area Debt Crisis Weighing Increasingly on Domestic Activity. Economic Outlook for 2012 and 2013

Economic policy in the euro area is confronted with major challenges. Against this background it is extremely difficult to project international and domestic economic developments. The present forecast is based on highly benign assumptions concerning the resolution of the current crisis. Subject to these assumptions, Austria's GDP should grow by 0.6 percent this year and by 1.3 percent in 2013, with uncertainty being particularly high for next year.
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Publikationssprache:Deutsch
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