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Thomas Leoni (Projektleitung), Entwicklung und Verteilung der psychisch bedingten Krankenstände in Oberösterreich

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Um handlungspolitisch relevante Erkenntnisse zur Verteilung und Entwicklung der psychisch bedingten Krankenstände in Oberösterreich zu gewinnen, wird in einem ersten Schritt das aggregierte Bild zur Verbreitung der psychischen Erkrankungen, wie es aus der Krankenstandsstatistik für die Periode 2004/2016 hervorgeht, nach verschiedenen Dimensionen untersucht. Dazu werden die Krankenstandsquoten unterschiedlicher Beschäftigtengruppen (nach Geschlecht und Altersgruppen) gebildet und Unterschiede in der Häufigkeit und Dauer der Krankenstände dieser Gruppen sowie Veränderungen über die Zeit analysiert. Ein zweiter Schwerpunkt der Analyse betrifft den Kreis jener Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die aufgrund psychischer Leiden krankgeschrieben wurden. Dabei soll soll geklärt werden, wieweit psychisch bedingte Krankenstände einen wiederkehrenden, chronischen Charakter haben oder tendenziell eher als isolierte Episoden in der Erwerbsbiographie auftreten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit – Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Development and Distribution of Sickness Absences Caused by Mental Health Problems in Upper Austria

The aim of this research project is to investigate the distribution and development of mental-health induced sickness absences in Upper Austria. In a first step, the aggregate statistic is examined with the help of micro-data. In order to disentangle compositional effects, the aggregate sickness ratio is decomposed by employee groups (by gender and age) as well as with respect to the frequency and duration of sickness episodes and to changes over time. A second analytical step focuses those persons who recorded mental-health induced sickness absences. The purpose of this analysis is to clarify the extent to which these absences have a recurring, chronic character or tend to occur as isolated episodes in the occupational biographies.

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