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Jürgen Janger (Projektleitung), Der Beitrag der österreichischen Universitäten zur ökonomischen Wertschöpfung

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die Quantifizerung dieser volkswirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und Datenproblemen aber oft bruchstückhaft. Viele Studien beschränken sich daher auf kurzfristige Hebeleffekte von Universitätsinvestitionen und den Ausgaben des Personals und der Studierenden auf die umliegende Wertschöpfung. Die vorliegende Studie untersucht sowohl kurzfristige Hebeleffekte als auch längerfristige Produktivitätswirkungen von Universitätsoutputs, um die volkswirtschaftlichen Effekte von Universitäten in Österreich umfassender abzubilden. Zur Analyse der Produktivitätseffekte werden ein erweitertes regionalisiertes Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft und ökonometrische Analysen der Wirkung von universitärer Forschung und der Tätigkeit der Absolventen und Absolventinnen eingesetzt. Die Studie bietet zusätzlich einen Überblick über nichtmonetäre Effekte von Universitäten auf Absolventen und Absolventinnen, Gesellschaft und kulturelle Entwicklungen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

The Economic and Societal Impact of Universities in Austria

It is widely recognised that universities play a major role in science-based societies, producing a variety of significant economic and societal impacts. However, quantification of the economic impact often remains limited due to methodological and data problems. Most economic impact studies focus on short-term multiplier effects of university investment and expenditures by staff and students. This study investigates both short-term multiplier effects and longer-term productivity impacts of universities to illustrate more fully the economic impact of universities in Austria. Productivity effects are examined using both an extended regionalised input-output model of the Austrian economy and econometric estimations of the impact of university research and graduates. In addition, the study provides an overview of non-monetary effects of universities on graduates, society and cultural developments.

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