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Jürgen Janger (Projektleitung), Determinants of Innovation Outcomes. A Comparative Analysis of Austria

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Many countries aspire to a position of "innovation leader". The Austrian government has set the goal of Austria to become an innovation leader by 2020. However, there is little consensus on what actually constitutes leading innovation performance and its drivers. This research project attempts to empirically identify various innovation leader concepts and to investigate their drivers, among them structural change towards knowledge-intensive industries and quality upgrading of existing industrial specialisations.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Englisch

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Franz Sinabell (Projektleitung), Innovation – A Motor of Growth and Employment in the Rural Economy

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Innovations are a precondition for economic growth, for an efficient use of resources and for a better quality of life. This insight motivated a stronger focus on innovation in the most recent programme of rural development. It provides approaches and measures to strengthen the innovation system in agriculture and rural areas. In order to enhance the capacities of the innovation system it is necessary to make innovations measurable. Such a monitoring system is established for non-agricultural industries. The goal of this project is to develop approaches to make innovations in agriculture measurable and to apply the concept to the Austrian agricultural sector.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Agrar- und Forstökonomie
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Thomas Horvath (Projektleitung), Österreich als Einwanderungsland

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Österreich hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland gewandelt. Im Rahmen des Projektes werden die Konsequenzen der Migration auf die unterschiedlichsten Teilbereiche des Sozialsystems anhand einer umfassenden Literaturanalyse untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Herausforderungen durch den mobilen, steigenden und zunehmend heterogenen Bevölkerungsanteil der im Ausland Geborenen und der zweiten Generation an die unterschiedlichen Dimensionen des Sozialsystems (Bildungspolitik, Familienpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitspolitik, Pflege, Altersvorsorge, Pensionssystem) sowie die verbleibenden Instrumente zur Migrationssteuerung.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Horvath (Projektleitung), Prognose des Arbeitskräfteangebotes

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Die österreichische Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen. Gleichzeitig wird aber die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2030 vermutlich leicht sinken. Wieweit sich diese demographische Veränderung im tatsächlichen Arbeitskräfteangebot (Summe aus Beschäftigten und Arbeitslosen) spiegeln wird, hängt wesentlich vom Erwerbsverhalten ab. Wie die Analyse der Entwicklung der Erwerbsquote zeigt, wirken sich die Veränderungen der Ausbildungsstruktur, langfristige Trends im Erwerbsverhalten und die Verschärfung der Pensionszugangsbestimmungen deutlich erhöhend auf die Erwerbsbeteiligung aus. Auf Basis neuer Bevölkerungsprognosen wird eine aktualisierte Schätzung der Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes bis 2030 erarbeitet.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Claudia Kettner (Projektleitung), Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", "EU 2020 Strategy"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d.h. die Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Die österreichische Umwelttechnikindustrie ist eine Wachstumsbranche, die sich durch starke Exportorientierung und hohe Innovationsneigung sowie eine ständig zunehmende Internationalisierung auszeichnet. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird eine Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken durchgeführt. Mit Hilfe einer Befragung relevanter Akteure werden zudem Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stärkung der Innovationstätigkeit identifiziert.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Böheim (Projektleitung), Wettbewerb und Regulierung

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Der durch "Überregulierung" verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbs und Abbau von überschießenden Regulierungen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und regulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien

Gerhard Streicher (Projektleitung), The Position of Austrian Regions in the Global Value Chain

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
WIOD, the World Input-Output Database, contains supply and use tables for 40 countries, along with trade flows for 58 commodities. By disaggregating the information pertaining to "Austria" to the regional level (the 9 Länder) we will be able to assess the respective positions of Austria's regions in the global value chain, thereby identifying opportunities and threats posed by developments in other major economies. The base year for the analysis will be 2011, which will also serve as the base year for our new regional input-output models.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Rainer Eppel (Projektleitung), Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Trends und künftige Strategien

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
In einer systematischen Zusammenführung und teilweisen Ergänzung des bestehenden Wissens über Arbeitslosigkeit und die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen in Österreich werden die jüngsten Trends der aggregierten Arbeitslosigkeit und ihrer zentralen Determinanten auf der Angebots- und Nachfrageseite beschrieben (insbesondere Demographie, Erwerbsbeteiligung, Zuwanderung, Wirtschaftswachstum). In diese Zusammenschau fließen die aktuellsten Prognosen der Entwicklung von Bevölkerung, Arbeitskräfteangebot und Beschäftigung ein. Zudem wird auf Analysen mit Mikrodaten zurückgegriffen, um die Struktur und Dynamik von Arbeitslosigkeit näher zu beleuchten und besondere Risikogruppen zu identifizieren. Letztlich erfolgt eine Bestandsaufnahme der verfügbaren Evidenz zu den Beschäftigungswirkungen der Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Auf dieser Grundlage sollen Strategien für den künftigen Umgang mit Arbeitslosigkeit bei schwachem Wirtschaftswachstum und wachsendem Arbeitskräfteangebot vorgeschlagen werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung), Entwicklung der Pflegevorsorge in Österreich

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Die Finanzierung und effiziente Ausgestaltung der Langzeitpflege gewinnt wegen der demographischen Entwicklung an politischer Bedeutung. Auf Basis der neuen Pflegedienstleistungsdatenbank, die erstmals flächendeckend Details zum Leistungsumfang auf regionaler Ebene und auf Basis der einzelnen Träger enthält, wird der Finanzierungsaufwand der Langzeitpflege bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus geschätzt. In einem zweiten Modul beschäftigt sich dieses Projekt mit der öffentlichen Finanzierung der Pflegevorsorge in Österreich. Ein steigender Finanzbedarf der Pflegevorsorge und ein künftig möglicherweise niedriges Wirtschaftswachstum machen eine nachhaltige Strategie für die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln notwendig. Ein drittes Modul ermittelt auf Basis des regionalen Input-Output-Modells des WIFO (ASCANIO) den volkswirtschaftlichen Effekt künftiger Ausgaben im Pflegebereich.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell (Projektleitung), Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Im vorliegenden Projekt werden Fakten zur Entwicklung der Struktur der österreichischen Landwirtschaft und zur Produktion seit dem Jahr 2000 gesichtet und als Grundlage für Projektionen bis 2025 herangezogen. Viele der Projektionen sind keine Prognosen, sondern Fortschreibungen von Trendentwicklungen. Sie liefern somit ein Bild über Entwicklungen unter der Annahme einer gleichbleibenden Tendenz. Die Ergebnisse können verwendet werden, um im Zuge eines Strategieprozesses Zukunftsbilder zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu identifizieren, um angestrebte Zielzustände zu erreichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Hans Pitlik (Projektleitung), Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Reformen der öffentlichen Verwaltung stehen schon seit vielen Jahren hoch auf der politischen Agenda. Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Administration gelten einerseits als notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft zu verbessern und Engpassfaktoren für eine Wachstumsbeschleunigung zu beseitigen. Andererseits erhofft man sich auch Einspareffekte im Zuge von Konsolidierungsbemühungen. Reformen kommen jedoch häufig nur sehr langsam voran und treffen auf erhebliche Reformwiderstände in Politik und Verwaltung. Die Studie untersucht die Bestimmungsfaktoren von Reformprozessen in der öffentlichen Verwaltung im internationalen Vergleich aus einer polit-ökonomischen Perspektive. Dabei steht die empirische Analyse von politischen und ökonomischen Hemmnissen, Treibern und Erfolgsfaktoren von effizienzorientierten Verwaltungsreformen im Vordergrund.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung), Bildung 2025: Herausforderungen für die Organisation eines zukunftsfähigen Bildungssystems

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Autonomie wird in der aktuellen Bildungsdiskussion als notwendiger Reformschritt eingemahnt. Im Rahmen des Forschungsprogrammes "Österreich 2025" werden die unterschiedlichen Aspekte von Autonomie innerhalb des Bildungssystems aufgezeigt und die relevanten Steuerungsmechanismen diskutiert. Die zentrale Frage ist, wie Schulautonomie und staatliche Kontrolle innerhalb eines Bildungssystems zu definieren sind. Dafür werden aus einem internationalen Überblick über die Ausgestaltung von Bildungssystemen Anhaltspunkte zu den Ausgestaltungsmöglichkeiten von Schulverwaltung und Handlungsempfehlungen für Österreich abgeleitet. Diskutiert werden zudem die Herausforderungen und Optionen für die Gestaltung eines Bildungssystems und die Finanzierung der Bildungsbeteiligung vor dem Hintergrund fragmentierter Erwerbsbiographien und wachsender Anforderungen an Erwachsene zur beruflichen Neuorientierung.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Elisabeth Christen (Projektleitung), Globalisierungsstrategie Österreich 2025: Das Außenhandelspotential auf ausgewählten Zukunftsmärkten

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Der Außenhandel gewann in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung für die österreichische Wirtschaft, der Warenexport wurde zum wichtigsten Wachstumsmotor. Aus einer mittelfristigen Perspektive ist die Schwachstelle der Außenwirtschaft die einseitige geographische Konzentration auf den europäischen Markt, deren Folgen sich im Zuge der europäischen Schuldenkrise zeigten. Vor diesem Hintergrund wird ausgelotet, welche aufstrebenden Wirtschaftsräume ein Potential für den Export heimischer Waren und Dienstleistungen und damit Chancen für österreichische Unternehmen bieten. Im Detail untersucht die Studie das makroökonomische Umfeld und die mittelfristigen Wachstumsaussichten der ausgewählten Länder und analysiert anhand eines Gravitationsmodells die Wettbewerbsposition Österreichs auf diesen Märkten. Auf Basis von unterschiedlichen Entwicklungsszenarien wird gezeigt, wie die österreichische Wirtschaftspolitik zur Ausnutzung und Ausdehnung der Außenhandelspotentiale beitragen kann. Im Vordergrund stehen wirtschaftspolitische Maßnahmen, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit von österreichischen Unternehmen stärken. Abschließende wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen beschreiben Maßnahmen für den Aufbau von neuen und die Intensivierung bestehender Exportbeziehungen mit diesen Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Leoni (Projektleitung), Die gesundheitliche Dimension der Beschäftigungsfähigkeit. Bedarfsanalyse und Reformvorschläge

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Neben einer Bedarfsanalyse in Bezug auf die Beschäftigungsfähigkeit und die Vermittlung von Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Österreich werden die unterschiedlichen Ansätze untersucht, die international erprobt und implementiert wurden, um Arbeitsunfähigkeit zu bekämpfen und die gesundheitliche Komponente der Beschäftigungsfähigkeit zu fördern. Auf dieser Basis werden handlungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Hedwig Lutz (Projektleitung), Verteilung der Arbeitszeit als Ansatzpunkt für einen Ausgleich der Erwerbschancen

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Vor dem Hintergrund eines tendenziell sinkenden bzw. stagnierenden Arbeitsvolumens, einer zunehmenden Heterogenisierung der Beschäftigungsformen und der Erwerbsarbeitszeit, einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit, der Notwendigkeit einer längeren Erwerbsintegration von Älteren und des Zieles der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern wird in diesem Themenschwerpunkt die Verteilung der Arbeitszeit von unselbständig Beschäftigten analysiert. Neben einem internationalen Vergleich der Entwicklung und Verteilung der Erwerbsarbeitszeit werden die personenbezogene Verteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und das damit verbundene Erwerbseinkommen beleuchtet. Die Studie befasst sich zudem mit den institutionellen Aspekten sowie mit Möglichkeiten und Grenzen einer gleichmäßigeren Verteilung von Erwerbsarbeit zwischen den Personengruppen und erarbeitet Empfehlungen im Hinblick auf Maßnahmen und Arbeitszeitregimes, die sowohl den Arbeitszeitbedürfnissen der Arbeitskräfte als auch den Flexibilitätsanforderungen der Arbeitgeber entgegenkommen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Helmut Mahringer (Projektleitung), Segmente mit schwacher Einkommensentwicklung

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Seit den 1980er Jahren hat der Lohnanteil am Volkseinkommen (die Lohnquote) deutlich abgenommen. Dieser Trend wurde zwar ab dem Krisenjahr 2009 unterbrochen, da Unternehmens- und Vermögenseinkommen stärker auf den Konjunktureinbruch reagierten, er dürfte sich aber in Zukunft wieder fortsetzen. Das Ziel der Forschungsarbeit liegt darin, ein vollständigeres Bild über die bisherige Entwicklung der Einkommensverteilung zu liefern und dabei insbesondere die Ursachen der schwachen Entwicklung der Bruttoeinkommen der unselbständig Beschäftigten zu ermitteln. Ausgehend von dieser Darstellung des Status quo werden mögliche Entwicklungstendenzen bis zum Jahr 2025 skizziert und deren Konsequenzen für die Einkommensverteilung und die sozialen Sicherungssysteme aufgezeigt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Klien (Projektleitung), Perspektiven einer regional differenzierten Wohnungs- und Verkehrspolitik vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Österreich

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in Österreich analysiert das vorliegende Projekt die Wohn- und Mobilitätsentscheidungen von Haushalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Wohnentscheidungen, welche mit Haushaltscharakteristika (Haushaltszusammensetzung, sozioökonomischer Status) und regionsspezifischen Faktoren (Wohnkosten, Arbeitsmarktsituation) zusammenhängen. Zudem soll der potentielle Trade-off zwischen Wohn- und Verkehrsmittelwahl anhand von Pendlerflussdaten dargestellt werden. Solche Simulationen können grobe Hinweise darauf liefern, wie sich die Zunahme der Wohnbevölkerung bis 2025 auf die österreichischen Großregionen verteilt. Die ermittelten Haushaltselastizitäten etwa bezüglich der Wohnkosten lassen Schlüsse zu, wie eine zielgerichtete Wohn- und Verkehrspolitik gestaltet werden kann, um die Transformationsprozesse zu unterstützen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Werner Hölzl (Projektleitung), Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Im Rahmen des Projektes wird ein geeignetes Indikatorenset erarbeitet, um die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie darzustellen. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben. Daraus werden die Implikationen für (institutionelle) Standortfaktoren und die Wirtschaftspolitik analysiert.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Sandra Bilek-Steindl (Projektleitung), Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wachstum in Österreich

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Die langfristigen Wachstumsaussichten für Österreich werden mit dem speziellen Fokus auf Humankapital als Produktionsfaktor analysiert. Das Humankapital bemisst den ökonomischen Wert von Fertigkeiten der Arbeitskräfte. Der Wert des Humankapitals wird anhand des damit erzielbaren Einkommens entsprechend Katz – Murphy (1992) erstmals für Österreich geschätzt. Ein qualitativ hochwertiger Humankapitalbestand erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Diese Absorptionskapazität ist für kleine offene Volkswirtschaften wie Österreich besonders wichtig. Der in Effizienzeinheiten gemessene Humankapitalbestand wird dann in eine Produktionsfunktion eingebunden, um das Produktionspotential Österreichs zu berechnen. Dies erlaubt es, die Wachstumsbeiträge getrennt nach Inputfaktoren darzustellen und die Effekte von Politikentscheidungen zu simulieren; so lassen sich etwa die Produktionseffekte verstärkter Bildungsanstrengungen schätzen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker (Projektleitung), Österreich 2025: Relaunch für ein Erfolgsmodell

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Das Wirtschaftswachstum wird in Europa nach der Finanzmarktkrise weiterhin niedrig ausfallen, die Ungleichgewichte innerhalb Europas werden nur langsam abgebaut. Österreichs Nachbarländer werden im Durchschnitt zwar ein rascheres Wachstums verzeichnen, aber krisenbehaftet bleiben und mit großen Unterschieden zwischen den Ländern. Der Finanzsektor befindet sich in einem Umbruch. Europa wird hinter China, Indien und den USA an die vierte Stelle der Wirtschaftsleistung zurückfallen, und Nationalstaaten werden immer weniger an den internationalen Entscheidungsprozessen direkt mitwirken. Neue Industrieländer werden immer stärker in die Märkte mit mittleren Technologien nachrücken. Wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Entscheidungen werden zunehmend auf globaler Ebene getroffen werden (Klimaschutz, Gesundheit, Festlegung von Standards und Regeln). Zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme und der damit verbundenen ökologischen und sozialen Auswirkungen hat die EU im Jahr 2012 das vierjährige Forschungsprogramm "WWWforEurope – Welfare, Wealth and Work for Europe" in Auftrag gegeben, an dem das WIFO gemeinsam mit 32 europäischen Partnern arbeitet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können teilweise zur Problemlösung in Österreich verwendet werden. Das zwischen Anfang 2015 und Ende 2016 abzuwickelnde Forschungsprogramm "Österreich 2025" analysiert vor diesem Hintergrund acht Problembereiche, um wirtschaftspolitische Handlungsspielräume aufzuzeigen und wirtschaftspolitische Empfehlungen auszusprechen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank

Martin Falk (Projektleitung), Unternehmensinvestitionen in Österreich: Entwicklung, Wachstumswirkungen, Bestimmungsfaktoren und investitionspolitische Maßnahmen

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Das Projekt untersucht die Bestimmungsgründe und Auswirkungen der privaten Unternehmensinvestitionen auf Basis von Unternehmensdaten und Branchendaten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine private Investitionsschwäche oder Investitionslücke besteht. Wichtige Determinanten sind die Finanzierungssituation (Fremdkapital) und die Rahmenbedingungen. Auf Basis der Ergebnisse werden Schlussfolgerungen in Hinblick auf investitionspolitische Maßnahmen gezogen.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Stefan Ederer (Projektleitung), Konsum, öffentliche Investitionen und Importe in Österreich

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Anhand einer Analyse ausgewählter Komponenten der österreichischen Inlandsnachfrage werden Politikmaßnahmen zu deren Förderung abgeleitet. Die Studie konzentriert sich dabei auf den privaten Konsum und öffentliche Investitionen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Österreich 2025 – Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 42 Seiten
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", "Europa 2020"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d.h. die Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurden eine Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken durchgeführt und mit Hilfe einer Befragung relevanter Akteure Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stärkung der Innovationstätigkeit identifiziert. Wie die Analyse der Patentindikatoren zeigt, verlor die Entwicklung des Forschungsoutputs (gemessen an der Zahl der Patente) in der jüngeren Vergangenheit in Österreich an Dynamik, und die eindeutige Spezialisierung des Innovationssystems auf Umwelttechnologien ist nicht mehr feststellbar. Hingegen nahm etwa in Dänemark die Patenttätigkeit wie auch die Spezialisierung deutlich zu. Der Vergleich mit dem Politikumfeld in erfolgreichen Ländern wie auch die Ergebnisse der Expertbefragung geben Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Unterstützung von Umweltinnovationen. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind demnach stabile Rahmenbedingungen mit ambitionierten umwelt- und energiepolitischen Zielen, die zentrale Nachfragetreiber für Umwelttechnologien sind und damit auch entsprechende Innovationsaktivitäten auslösen.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2016 0:00

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit. Status quo, internationale Erfahrungen und Reformperspektiven

Projektpublikationen "Österreich 2025", April 2016, 110 Seiten
Die gesundheitliche Dimension der Beschäftigungsfähigkeit ist ein wichtiger Bestimmungsgrund der Qualität und Dauer der Erwerbsbeteiligung. Der vorliegende Bericht leistet einen Beitrag zur Ausarbeitung einer Strategie zur Prävention von Arbeitsunfähigkeit und zur Förderung von Beschäftigungsfähigkeit. Eine solche Strategie sollte auf drei Säulen ruhen: Prävention und medizinische Behandlung, Absicherung bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit sowie Aktivierung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nach Krankheit bzw. bei gesundheitlicher Beeinträchtigung. Der erste Teil des Berichts liefert Evidenz zum Ausmaß und der Verteilung von Arbeitsunfähigkeit und gesundheitlichen Einschränkungen in der österreichischen Erwerbsbevölkerung. Der zweite Teil gibt einen Überblick über die Maßnahmen und Strategien, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten in europäischen Vergleichsländern umgesetzt wurden. Der dritte Teil befasst sich mit der Frage der derzeitigen Gestaltung des österreichischen Systems mit besonderem Augenmerk auf den Reformen und gesetzlichen Neuerungen der letzten Jahre. Im Lichte dieser Analysen werden abschließend Problemfelder aufgezeigt und Empfehlungen zur Anpassung des österreichischen Systems gegeben.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.04.2016 0:00

Workshop "Österreich 2025"

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 12.5.2011
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit. Fortschrittsbericht (Executive Summary)

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 6 Seiten
Österreichs Wirtschaft steht heute vor einer Weggabelung: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Riege der einkommensstärksten Volkswirtschaften erlebt sie nun schon ein halbes Jahrzehnt schwachen Wachstums, sinkender Reallöhne, steigender Arbeitslosigkeit und schrumpfender Marktanteile. Ohne wirtschaftspolitische Neuorientierung droht ein Abgleiten ins Mittelfeld. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität – ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur und Verringerung der Einkommensunterschiede zur Belebung des Konsums sowie Senkung der Regulierungsdichte und Erleichterung von Betriebsgründungen und Unternehmenswachstum – Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische (Arbeitnehmer- wie auch Arbeitgeberpräferenzen berücksichtigende) Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit – Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauchs vom Wirtschaftswachstum forcieren – Öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben weg vom Faktor Arbeit hin zum Ressourcenverbrauch (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung) sowie Ausrichtung der Investitionen auf ökologische und soziale Innovationen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.06.2016 10:30

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit. Fortschrittsbericht

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 132 Seiten
Österreichs Wirtschaft steht heute vor einer Weggabelung: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Riege der einkommensstärksten Volkswirtschaften erlebt sie nun schon ein halbes Jahrzehnt schwachen Wachstums, sinkender Reallöhne, steigender Arbeitslosigkeit und schrumpfender Marktanteile. Ohne wirtschaftspolitische Neuorientierung droht ein Abgleiten ins Mittelfeld. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität – ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur und Verringerung der Einkommensunterschiede zur Belebung des Konsums sowie Senkung der Regulierungsdichte und Erleichterung von Betriebsgründungen und Unternehmenswachstum – Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische (Arbeitnehmer- wie auch Arbeitgeberpräferenzen berücksichtigende) Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit – Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauchs vom Wirtschaftswachstum forcieren – Öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben weg vom Faktor Arbeit hin zum Ressourcenverbrauch (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung) sowie Ausrichtung der Investitionen auf ökologische und soziale Innovationen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.06.2016 10:30

Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit

Pressekonferenzen, WIFO, 1030 Wien, Arsenal, Objekt 20, 29.6.2016 10:30
Rückfragen: Dr. Marcus Scheiblecker, marcus.scheiblecker@wifo.ac.at, Tel. 01 798 26 01/245
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.06.2016 0:00
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