Berichte zu aktiven und abgeschlossenen Projekten

Zu diesen Studien liegt (noch) keine WIFO-Publikation vor.

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Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017 – Vorläufige Fassung

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Ina Meyer (WIFO), Matej Bedrač, Tomaž Cunder (KIS), Victor Platon, Agro-Economic Study for the Danube River Basin. Country Reports

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
This report provides an overview of the state of agriculture in countries and regions of the Danube River Basin. Each chapter deals with one country or a region and describes the state of economic and agri-environmental indicators, current agricultural policy measures, programmes and ongoing reforms relevant for nutrient discharge in the regions, gives an overview of instruments to reduce water pollution, provides evidence on the effectiveness of measures to mitigate pollution. Each country report ends with an outlook at the likely development of the agricultural sector and a synthesis of findings.
 
Auftraggeber: Internationale Kommission zum Schutz der Donau
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Ina Meyer (WIFO), Matej Bedrač, Tomaž Cunder (KIS), Victor Platon, Agro-Economic Study for the Danube River Basin. Synthesis Report

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
This report provides a summary of country studies that analyse the role of the agricultural sector in the Danube River Basin. In addition, it explores ways to reduce the impact of agricultural production in water resources, concerning both the quality and the quantity. The focus of the report is on identifying cost-effectiveness of measures. For this purpose an extensive literature survey was conducted. The report summarises ways to improve the governance of environmental measures at various levels of regulation. A major finding of the study is that the cost of reducing harmful substances varies significantly across the regions. In some parts of the Danube River Basin pressure indicators indicate a reduction of noxious impacts during the last years. Forecasts about the likely future development of the agricultural sector indicate that environmentally harmful emissions are likely to be reduced even further.
 
Auftraggeber: Internationale Kommission zum Schutz der Donau
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Philipp Piribauer, Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme nach Bundesländern und Gebietskrankenkassen für die Jahre 2017, 2018, und 2019

Projektberichte (in Arbeit), Oktober 2017
Die Beschäftigung wird bis 2019 vor allem in der Steiermark und in Tirol schneller, in Kärnten jedoch – dem langfristigen Trend entsprechend – langsamer wachsen als im Österreich-Durchschnitt. Die Arbeitslosenquote wird in Niederösterreich, dem Burgenland, in Oberösterreich und Salzburg weniger stark zurückgehen als in den anderen Bundesländern und in Kärnten und der Steiermark besonders stark sinken. Das prognostizierte Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme nach Gebietskrankenkassen folgt hingegen weitgehend der Beschäftigungsdynamik, sodass über den gesamten Zeitraum Tirol und die Steiermark die höchsten Zuwachsraten aufweisen werden.
 
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Wolfgang Polt, Maximilian Unger, Jürgen Streicher (JOANNEUM RESEARCH), Eva Buchinger, Bernhard Dachs, Karl-Heinz Leitner, Anna Wang (AIT), Jürgen Janger, Nicole Schmidt, Stefan Weingärtner (WIFO), Michael Stampfer, Michael Strassnig, Elisabeth Nagl, Donia Lasinger (WWTF), OECD Reviews of Innovation Policies: Austria. Background Report

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
This report provides a comprehensive picture of the Austrian innovation system, its structures, current developments and challenges as well as policy discussions. While trying to present as much empirical material as possible in a self-contained and self-explanatory manner, the report also points to important documents and data sources where necessary for an in-depth coverage of specific topics. These sources should be consulted as well to arrive at a full picture of the Austrian innovation system.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung – Austrian Institute of Technology – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds

Matthias Firgo, Alexandros Charos, Nicole Schmidt, Gerhard Schwarz, Anna Strauss, OÖ-DESI 2017 – Digital Economy and Society Index für Oberösterreich

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
DESI (Digital Economy and Society Index) ist ein von der EU entwickelter und auf nationaler Ebene jährlich erhobener Index, der einen Vergleich der "digitalen Performance" der Mitgliedsländer in fünf Dimensionen und ein Monitoring der Entwicklung über die Zeit erlaubt. Er ist damit ein geeignetes Instrument, um die Wirtschaftspolitik in Digitalisierungs-Agenden zu begleiten und Entscheidungshilfen zu geben. Das vorliegende Projekt widmete sich der Erstellung eines regionalisierten DESI für das Bundesland Oberösterreich zur Standortbestimmung des Digitalisierungsfortschrittes im Vergleich zu Österreich und den Ländern der EU. Die Ergebnisse zeigen für Oberösterreichs Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt einen etwas höheren Digitalisierungsgrad als im Österreich-Durchschnitt. Insbesondere im Unternehmenssektor scheinen digitale Technologien in Oberösterreich bereits stark integriert.
 
Auftraggeber: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger, Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
Im Rahmen der Wirkungsorientierung des Bundes ist jedes Ressort zur Formulierung eines Gleichstellungszieles verpflichtet. Gemäß einem der Gleichstellungsziele des Bundesministeriums für Finanzen soll das Abgabensystem zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Erwerbsarbeit und der unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beitragen. Vor diesem Hintergrund bietet die Studie einen Literaturüberblick über empirische Ergebnisse zum Einfluss von Steuern und Abgaben auf das Arbeitskräfteangebot von Frauen, die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit in Paarhaushalten sowie Ausbildungsentscheidungen und Unternehmensgründungen von Frauen. Dabei werden nicht nur direkte, sondern auch indirekte Steuern berücksichtigt. Das Arbeitskräfteangebot von Frauen reagiert demnach in Österreich wie generell in den Industrieländern sowohl hinsichtlich der Arbeitsmarktpartizipation als auch des Stundenausmaßes wesentlich empfindlicher auf die gesamte direkte Abgabenbelastung der Arbeitseinkommen als jenes von Männern. Zudem dürften eine Reihe von Begünstigungen im Einkommensteuersystem bzw. im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge die Partizipationsentscheidung und die Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beeinflussen. Die Belastung der Arbeitseinkommen durch direkte Steuern und Abgaben (Lohnsteuer, Sozialversicherungs¬beiträge) spielt die wichtigste Rolle, aber auch indirekte Steuern könnten das Arbeitskräfteangebot von Frauen sowie die Arbeitsteilung in Paarhaushalten beeinflussen; diese Fragestellung wurde allerdings für Industrieländer in der Literatur bislang kaum untersucht, empirische Belege für diese Annahmen fehlen daher bislang. Die Ausgestaltung von Steuern und Abgaben soll insgesamt primär Anreize für eine Verringerung der Frauenerwerbsbeteiligung vermeiden oder dämpfen sowie eine gleichmäßige Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen und durch Sonderregelungen im Steuer- und Abgabenrecht fördern. Der Literaturüberblick untermauert darüber hinaus die Annahme, dass durch die Besteuerung auch andere individuelle ökonomische Entscheidungen von Männern und Frauen – in unterschiedlichem Ausmaß – beeinflusst werden, etwa Bildungsentscheidungen oder Unternehmensgründungen. Hier besteht allerdings noch erheblicher Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der empirischen Überprüfung möglicher Effekte allgemein und für Frauen im Besonderen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Klien, Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Herbst 2017

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
Das WIFO prognostiziert für 2017 einen Anstieg der Zahl der Baubewilligungen für Wohneinheiten um 1.100 (+2,1%). Das Wachstum kommt aus dem Mehrgeschoßbau (+3,2%, +1.100 Einheiten), während die Bewilligungen von Ein- und Zweifamilienhäusern stagnieren. Spätestens 2018 ist ein erster Rückgang zu erwarten: Im Mehrgeschoßbau sinkt die Zahl der Baubewilligungen laut Prognose um 2,5% oder 900 Einheiten, jene für Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,8% oder 300 Einheiten. Dennoch dürfte die Gesamtzahl der Baubewilligungen über 50.000 Einheiten bleiben.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Christine Mayrhuber, Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit und ihre Bedeutung für das Frauen-Lebenseinkommen

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
Das Lebenseinkommen von Frauen wird von der Einkommenshöhe und der Zahl der Erwerbsjahre bestimmt. Erwerbsunterbrechungen haben so wie eine Verringerung der Arbeitszeit (Teilzeiterwerbstätigkeit) langfristige Einkommensfolgen, die in der vorliegenden Arbeit quantifiziert werden. Eine Erwerbslücke von einem Jahr senkt die Monatspension um rund 2,8%. Ist die Erwerbslücke durch die Kindererziehungszeit gedeckt, dann wird die Monatspension halb so stark verringert. Eine Teilzeiterwerbstätigkeit im Ausmaß von 30 Wochenstunden für die Dauer von 15 Jahren führt zu einer Monatspension, die um 10% höher ist als bei einer Teilzeiterwerbstätigkeit von 20 Wochenstunden.
 
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url, Atanas Pekanov, Kosten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge für die öffentliche Hand

Projektberichte (in Arbeit), September 2017
Unternehmen und private Haushalte zahlten 2015 in Österreich insgesamt 8,6 Mrd. € an Beiträgen für die betriebliche und private Altersvorsorge. Die Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ist für jeden Durchführungsweg unterschiedlich ausgestaltet. Der Aufwand für direkte Förderungen machte 42 Mio. € aus. Die indirekten Kosten zur Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge machten im Vergleich mit einem Referenzsystem mit vorgelagerter Besteuerung (z. B. Sparbuch) insgesamt 1,6 Mrd. € aus. Im Vergleich mit einer nachgelagerten Besteuerung (z. B. Nachkauf von Schulzeiten) entstanden für den öffentlichen Haushalt insgesamt indirekte Erträge von 520 Mio. €, weil die Prämienzahlungen der privaten Lebensversicherung aus dem voll versteuerten persönlichen Einkommen stammen und die damit verbundenen Abgaben- und Steuereinnahmen bei vorgelagerter Besteuerung entfallen würden. Über die gesamte Laufzeit betrachtet verursachen Kapitalabfindungen in der betrieblichen Lebensversicherung entsprechend § 3 Abs. 15 EStG und die in Renten umgewandelten Auszahlungen der Betrieblichen Vorsorgekassen die höchsten indirekten Kosten. Niedrige indirekte Kosten entstehen für Arbeitnehmerbeiträge in Pensionskassen (ohne Steuerbegünstigung) und für Renten aus individuellen Lebensversicherungen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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