Abgeschlossene Forschungsprojekte (seit Ende 2014)(193 Treffer)

Ulrike Huemer (Projektleitung), Arbeitsmarktmonitor 2016. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Peter Mayerhofer (Projektleitung), Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Im Rahmen der Studie werden international vergleichbare Informationen über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Oberösterreich und ähnlich entwickelter und strukturierter Industrieregionen in Europa aufbereitet und analysiert. Aufbauend auf einer ähnlichen Arbeit mit Daten bis 2008 wird untersucht, wieweit die oberösterreichische Wirtschaft ihre günstige Wettbewerbsposition gegenüber den Konkurrenzregionen auch unter den ungünstigeren Rahmenbedingungen seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise bewahren konnte. Die Ergebnisse zeigen, welche Stärken und Schwächen der regionalen Wirtschaft im neuen Umfeld stärker zu Tage treten und wieweit sich aus den Entwicklungen seit 2008 neue Herausforderungen und Veränderungen für die regionale Wirtschaftspolitik Oberösterreichs ergeben.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Abgeschlossen: 2017

Angela Köppl (Projektleitung), Dialogprozess "Energiezukunft 2050" – Querschnittsthema Transitionsprozesse und Soziale Innovationen

Abgeschlossene Forschungsprojekte
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Ina Meyer (Projektleitung), Energieverbrauchspfade für Österreich bis 2030 und 2050: Sozioökonomische Rahmenbedingungen und Treiber

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Das Projekt definiert mögliche Energieverbrauchs- und Energieerzeugungsszenarien für Österreich von 2012 bis 2030 und 2050. Dabei werden einige entscheidende sozioökonomische sowie klima- und energiepolitische Themenkomplexe definiert, auf die der Energieverbrauch in Österreich sensitiv reagiert. Diese Szenarien werden dann mit dem DYNK-Modell (Dynamic New Keynesian Model) des WIFO, das das Energiesystem und die Emissionen detailliert darstellt, quantitativ analysiert. Folgende Bereiche und Themen stehen im Mittelpunkt der Analyse: energieintensive Industrie (CO2-Vermeidung, Energiepreise und Wettbewerbsfähigkeit), sonstige Industrie (Energieeffizienz), Energiesektor (CO2-Vermeidung, Energieeffizienz), Güterverkehr (Technologieentwicklung) und Carbon Leakage vs. importierte Emissionen aufgrund ausländischer Nachfrage.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Daniela Kletzan-Slamanig (Projektleitung), Ökonomische Effekte der Umweltförderung in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Um die Effekte der Umweltförderung im Inland (UFI) auf Wertschöpfung und Beschäftigung im Zeitraum 2014 bis 2016 zu ermitteln, werden die Wirkungen der einzelnen Förderbereiche mit einer Multiplikatoranalyse auf Basis der aktuellen Input-Output-Tabelle von Statistik Austria geschätzt. Dazu werden zunächst die umweltrelevanten Investitionen auf jene Sektoren aufgeteilt, in denen sie getätigt wurden. Neben den Effekten, die sich aus dem zusätzlichen Zusagerahmen für die thermische Sanierungsoffensive ergeben, wird hier auch die Rolle der EU-Kofinanzierung von UFI-Projekten untersucht.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung), Arbeitsmarktchancen durch Digitalisierung

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die Detailanalyse der Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten wird ergänzt um Expertenbefragungen, um das Phänomen der Digitalisierung aus detaillierte Informationen zur aktuellen Situation und zur Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit zu ermitteln. Auf dieser Basis werden Handlungsempfehlungen formuliert, um die Arbeitsmarktchancen aus der Digitalisierung in Österreich verstärkt zu nutzen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Abgeschlossen: 2017

Philipp Piribauer, Beschäftigungseffekte des hochrangigen Straßennetzes in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum vergrößern den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der vorliegenden Studie ist eine Analyse der Beschäftigungsentwicklung und deren Struktur entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Mittels kleinräumiger Beschäftigungsdaten werden Beschäftigungseffekte aufgrund von Investitionen in die Erweiterung des hochrangigen Straßennetzes in Österreich ermittelt. Dabei wird insbesondere auch der Einfluss auf die Sektorstruktur untersucht. Anhand der Ergebnisse dieser Analyse werden für die geplante S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn) die zu erwartenden Beschäftigungs- und Struktureffekte in der Region sowie deren räumliche Implikationen geschätzt.
 
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Peter Mayerhofer (Projektleitung), Zur Rolle des Handels im Wiener Beschäftigungssystem. Arbeitsmarktrelevanz, Arbeitsplatzcharakteristika und absehbare Herausforderungen

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die Studie bewertet die Rolle des Wiener Handels (und im Besonderen des Einzelhandels) im Wiener Beschäftigungssystem. Auf Basis empirischer Arbeiten werden Entwicklung und Spezifika des Wiener Handels hinsichtlich Arbeitskräftenachfrage, Beschäftigungsformen, Einkommensmöglichkeiten und Einsatz von Humanressourcen analysiert. In der Folge werden jene Herausforderungen diskutiert, welche für den Wiener Einzelhandel aus den derzeit absehbaren Entwicklungstrends (Online-Handel, Stadt-Umland-Konkurrenz) erwachsen dürften. Auf dieser Basis werden wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen abgeleitet, welche eine Stärkung der Rolle des Handels im Wiener Beschäftigungssystem unter neuen Rahmenbedingungen zum Ziel haben.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017

Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung), Be-In-Tech – Beschäftigung und "Industrie 4.0". Technologischer Wandel und die Zukunft des Arbeitsmarktes

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Um die zu erwartenden Arbeitsmarkteffekte der Entwicklung in Richtung "Industrie 4.0" in Österreich zu schätzen, werden unter Berücksichtigung wirtschaftsräumlicher Aspekte die Arbeitsprozesse im Produktionssektor analysiert und damit verbundene Herausforderungen für Beschäftigung und Qualifizierung bis 2025 aufgezeigt. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Maschinenbau, Holzwirtschaft und Autoindustrie sowie im industrienahen Dienstleistungssektor (Informations- und Kommunikationstechnologien, Logistik und Transport, Forschung und Entwicklung). Grundlage des Projekts sind Literaturanalysen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in den USA, in Europa und Deutschland vor dem Hintergrund des technologischen Wandels und eine Analyse der Arbeitsmarktentwicklung in Österreich in den letzten 20 Jahren. Darauf aufbauend werden auf Basis von Experteninterviews und Workshops Szenarien zu möglichen Arbeitsmarkteffekten der Entwicklung in Richtung "Industrie 4.0" entworfen. In einem abschließenden Strategie-Workshop werden diese Szenarien bewertet und Handlungsoptionen für Berufsbildung, betriebliche Weiterbildung und Qualifizierung erarbeitet.
 
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Austrian Institute of Technology
Abgeschlossen: 2017

Martin Falk (Projektleitung), Bestimmungsfaktoren der Arbeitsproduktivität und Beschäftigung in Europa

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die Determinanten der Produktivität und der Arbeitskräftenachfrage werden mit Hilfe eines neuen und einzigartigen Datensatzes geschätzt, der verknüpfte Unternehmensdaten (SBS, ICT/E-Commerce-Umfragen, Innovationserhebung und Bildungsdaten) für 14 europäische Länder (darunter auch Österreich) für den Zeitraum 2001/2010 umfasst. Die Daten liegen in disaggregierter Form vor (Unternehmensgröße, Industriegruppen, Unternehmensalter usw.). Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rolle der IKT-Anwendungen wie E-Business-Systeme, Breitband-Internet, E-Commerce-Aktivitäten und Innovationsaktivitäten im Allgemeinen). Die Determinanten der Arbeitskräftenachfrage werden nicht nur insgesamt, sondern auch für verschiedene Berufe und nach Unternehmensgröße differenziert geschätzt.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017
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